Standpunkt vor 483 Tagen

Was ist nanoFlowcell®? Und wieso ist die Antwort auf die Fragen aller Fragen nicht 42?

Die Flusszellen-Technologie der nanoFlowcell AG wird den ökologischen Hattrick einer zukunftsfähigen Energieproduktion und -speicherung lösen: sauber, nachhaltig, kosteneffizient.

Die Weltbevölkerung wächst stetig und in etwas mehr als 30 Jahren werden voraussichtlich 10 Milliarden Menschen auf der Erde leben. Im Dezember 2015 wurde von der Versammlung der Welt-Klimakonferenz in Paris ein Klimaabkommen beschlossen, das die Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter 2 °C, möglichst 1,5 °C, vorsieht. Wie lässt sich das voranschreitende Bevölkerungswachstum, das gesteigerte Verkehrsaufkommen und der damit verbundene massive Verbrauch fossiler Brennstoffe absehbar klimaneutral lösen? Und damit dies realistisch ist, möglichst ohne Komforteinbußen für den Einzelnen.

Dies war der Ausgangspunkt für die nanoFlowcell AG bei der Erforschung und Entwicklung der Flusszellentechnologie. Es ging nicht darum, Hybrid-Konzepte zu entwickeln, die weniger fossile Brennstoffe verbrauchen, sondern es galt, Mobilität völlig neu und emissionsfrei zu gestalten.

Die Elektrolytflüssigkeiten in der nanoFlowcell® sind ökologisch unbedenklich, nicht gesundheitsgefährdend und lassen sich in unendlicher Menge produzieren. Jeder alternative Kraftstoff hat seine spezifischen Eigenschaften. Daher vertritt die nanoFlowcell AG die Überzeugung, dass die auf Flusszellentechnologie basierende nanoFlowcell® zu den Energieträgern und -speichern zählt, die eine nachhaltige Zukunft versprechen. Die Aufbereitung der Elektrolytflüssigkeiten kann unter Einsatz einer Vielzahl von Energiequellen einschließlich Sonnen- und Windenergie, Biokraftstoffen und Erdgas geschehen.

Was kann ein QUANT-Fahrzeug mit nanoFlowcell®-Antrieb zum Umweltschutz beitragen?

Ein Fahrzeug mit nanoFlowcell®-Antrieb nutzt elektrische Energie als Treibstoff. Den Antrieb übernehmen dabei Elektromotoren, die mit Strom aus der nanoFlowcell® versorgt werden. Die nanoFlowcell® speichert elektrische Energie in chemischen Verbindungen, wobei die Reaktionspartner in einem Lösungsmittel in gelöster Form vorliegen. Die zwei energiespeichernden Elektrolytflüssigkeiten zirkulieren dabei in zwei getrennten Kreisläufen, zwischen denen in der galvanischen Zelle mittels einer Membran der Ionenaustausch erfolgt. Hierbei wird elektrische Energie frei. Im Betrieb der nanoFlowcell® wird die Elektrolytflüssigkeit umweltneutral und gesundheitlich unbedenklich verdampft. Neben ihrer Emissionsfreiheit zeichnen sich nanoFlowcell®-Fahrzeuge durch ihre hohe Alltagstauglichkeit aus, denn sie bieten eine hohe Reichweite und lassen sich zudem schnell betanken.

Die nanoFlowcell AG sieht nanoFlowcell®-Fahrzeuge als den vielversprechendsten Weg zu einem umweltverträglichen Automobil.

Fahrzeuge mit nanoFlowcell® bieten eine hohe Energieeffizienz, eine große Reichweite, eine schnelle Betankung und sind zudem völlig emissionsfrei. QUANT-Fahrzeuge mit nanoFlowcell® sind - nicht nur unter Umweltgesichtspunkten - Prototypen eines idealen Fahrzeugs. Die notwendige Infrastruktur zum Betanken der Fahrzeuge mit Elektrolytflüssigkeiten ist unproblematisch. Da die Elektrolytflüssigkeiten gesundheitlich unbedenklich sind und weder brennbar noch explosiv sind, bestehen keine außerordentlichen Auflagen an Tankstationen, wie dies bei fossilen Kraftstoffen oder Wasserstoff der Fall ist.

Trotz aller Vorteile, die Zukunft der nanoFlowcell hängt sicherlich auch davon ab, wie schnell die Akzeptanz auf Automobil-Herstellerseite voranschreitet und diese sich von überholten Konzepten verabschiedet.

nanoFlowcell® in der Welt von morgen

Die aktuellen QUANT Fahrzeuge mit nanoFlowcell®-Antrieb, zeigen wie man den Weg zur Elektromobilität der Zukunft ebnen könnte. Die Vision ihres Erfinders, Nunzio La Vecchia, reicht aber weiter. Vergleichsweise hohe Energiedichte für ein elektrisches Speichermedium, hohe Effizienz und umweltverträgliche Speicherung elektrischer Energie eröffnen der nanoFlowcell®-Technologie perspektivisch auch andere Anwendungsbereiche wie etwa in der Luft- und Raumfahrt oder bei der Stromversorgung von Gebäuden.

Das Potential von nanoFlowcell® ist nicht auf seine Anwendung in Automobilen beschränkt. In einem umfassenden nachhaltigen Energiekonzept kann nanoFlowcell® die umweltgerechte Stromerzeugung und Stromspeicherung zur Versorgung von ganz unterschiedlichen Verbrauchern in Flugzeugen, Schiffen, Eisenbahnen oder Gebäuden in unserer elektro-basierten, modernen Gesellschaft sicherstellen. Als Stromerzeuger und Speichermedium gleichermaßen ist nanoFlowcell® auf jede Anwendung skalierbar.

Flugzeuge beispielsweise verwenden heute bereits eine beträchtliche Anzahl an Bordbatterien. Diese bestehen beim Boeing Dreamliner aus etwa dem gleichen Lithium-Ionen-Material, das Mobiltelefone und Laptops in Betrieb hält. Das Material neigt zwar selten, wenn dann aber umso intensiver, zum thermischen Kollaps. Das heißt, der Akku "explodiert" - er schmilzt unter heftiger Hitze-Entwicklung. Die Konsequenzen: Nach zwei solchen Vorfällen blieb die gesamt Dreamliner-Flotte 2013 monatelang am Boden geparkt. Als Konsequenz aus diesen Vorfällen wird nun nach alternativen Batteriekonzepten gesucht. Hier könnte die nanoFlowcell® bereits in naher Zukunft einen erheblichen Zugewinn an Betriebssicherheit bei vergleichbarer Energiedichte bieten.

Energieeffiziente und umweltgerechte Antriebskonzepte mit nanoFlowcell®-Technologie könnten schon bald im Bahnverkehr eingesetzt werden, etwa bei Beschleunigungsvorgängen sowie zur Stabilisierung der Bord-Elektrik. Als Fahrgast könnte man davon möglicherweise nur bemerken, dass die Qualität der WLAN-Netze an Bord plötzlich besser ist als zuvor.

Hybridantriebe für hochentwickelte Antriebe, die beim Beschleunigen auf die temporäre Schubwirkung eines nanoFlowcell®-gestützten Elektroantriebs zugreifen möchten, sind ebenso denkbar.

Im Einsatz als Energiespeicher rund um das Haus ist die Redox-Flusszelle bereits etabliert. In mehreren Versuchsanordnungen hilft sie, den Solarstrom etwa für die Nacht zu konservieren, oder um Spitzen in der häuslichen Elektroinfrastruktur abzufangen. Alternativ speichert die Flusszelle auch Strom aus Wind- oder Gezeitenkraftwerken. Eine autarke lokale Energie-Logistik rund um Haus oder die Kleinsiedlung ist in Verbindung mit dem stationären Einsatz der nanoFlowcell® machbar. Wenn einmal nicht genügend Wind- und Sonnenenergie vorhanden ist, kann die nanoFlowcell® einspringen und auftretende Energiespitzen abfangen. Dabei könnte man auf eine Anbindung an das öffentliche Stromnetz vollständig verzichten, sofern die Dimensionierung der Anlage sorgfältig geplant und ausgeführt wird.

Die weitere Erprobung der nanoFlowcell® wird diese Einsatzmöglichkeiten ebenso berücksichtigen wie die Förderung umweltgerechter Elektromobilität.

Im Roman Per Anhalter durch die Galaxis von Douglas Adams lautet die computer-errechnete Antwort auf die nichtmathematische Frage aller Fragen "nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest" ganz einfach 42. Letztlich lässt sich mit der Antwort nichts anfangen, weil niemand weiß, wie die gestellte Frage eigentlich exakt lautet.

Der Ausgangspunkt für die Forschungs- und Entwicklungsarbeit der nanoFlowcell AG war die "Frage aller Fragen", mit der das Entwickler-Team um Nunzio La Vecchia nach einem Ansatz für ein ganzheitliches Energiekonzept suchte, das unsere Umwelt nachhaltig zum Besseren verändern kann. Ihre einfache Antwort lautet: nanoFlowcell®.

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