Technologie vor 353 Tagen

Wo ein Ziel, da ein Weg?

Was, wenn technologischer Fortschritt politisch zum Stillstand gezwungen wird?

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Regierungen in vielen Ländern dieser Erde sind vom ökologischen und ökonomischen Nutzen der Elektromobilität überzeugt und haben dies durch verschiedenste wirtschaftliche Subventionsprogramme und politische Willensbekundungen bekräftigt. (>)

Gleichsam propagieren sie den Einsatz von erneuerbaren Energien, denn nur als integrativer Bestandteil einer globalen Energiewende lässt sich Elektromobilität nachhaltig gestalten. Und dennoch blockieren sie sich meist gegenseitig bei der Umsetzung "ihrer" Energiewende. Vielschichtige Interessen verknüpfen sich zu einem gordischen Knoten.

Die Reduktion von Treibhausgasen lässt sich nur schwer in Kostenvorteilen ausdrücken und da umweltfreundliche Technologien zunächst einmal mit Mehrkosten verbunden sind, ist die gesellschaftliche Akzeptanz für diese Technologien folgerichtig meist gering. Regierungen bedienen sich daher verschiedenster Regulierungsmethoden, um die Nachfrage nach umweltfreundlichen Technologien anzukurbeln, sei es in Form von direkten Subventionen oder steuerlichen Erleichterungen - sowohl für die Hersteller als auch für die Nutzer dieser Technologien. (>)

Doch dies ist nicht selten Ursache für aufkeimende Handelskonflikte, dort nämlich, wo Regierungen in Technologien der erneuerbaren Energien eine strategische Industrie für die volkswirtschaftliche Entwicklung ihres Landes sehen und sich im internationalen (Multi-Milliarden Euro) Markt der sauberen Energietechnologien einen Vorteil verschaffen wollen. (>)

Nicht selten werden direkte Subventionen in Technologiebranchen oder sogar einzelne Unternehmen national und international als sozialmarktwirtschaftliche Regulierungsmaßnahmen maskiert, als Job-Generator oder zum Ausbau von Technologiekompetenz. Letztendlich dienen sie doch überwiegende der subventionierten Exportstärkung und -förderung.

China-EU

Während Länder an ihren sehr speziellen Subventionsformen für ihre nationalen Industrien der erneuerbaren Energien festhalten, zeigt sich, dass gerichtlich zu lösende Handelskonflikte vorprogrammiert sind. Inwieweit welche nationale Industriepolitik gegen welches internationale Handelsabkommen verstößt, haben internationale Wirtschafts- und Handelsgerichte wie die WTO zu klären. Dabei ist es egal, wer letztendlich den Disput gewinnt; es entstehen Kosten, die dem Etat der erneuerbaren Energien zugerechnet werden und der über öffentliche Steuereinnahmen ausgeglichen werden muss.

Diese eskalierenden wirtschaftlichen Spannungen zwischen Ländern führen zu einer wirtschaftlichen und politischen Kostenexplosion, welche die Verbreitung von erneuerbarer Energien behindert oder zumindest kostenintensiv werden lässt. Beispiel hierfür ist der anhaltende Handelsstreit zwischen China und der EU bezüglich Solarprodukten. (>)

Auf der einen Seite gibt es Länder, die innovative Energietechnologien behindern, weil sie nationale wirtschaftliche Benachteiligungen fürchten, andere Länder nutzen ihren technologischen Vorsprung - und teilweise ganze Industriebranchen - zur Stützung nationaler politischer Interessen. Wie kann der gordische Knoten eines gesamtgesellschaftlichen ökologischen Fortschritts gelöst werden?

gordischer Knoten

Ohne Zweifel ist, dass die Geschwindigkeit mit der die Verbreitung erneuerbarer Energien vorangetrieben wird, entscheidend für den Einhalt des Klimawandels ist. Doch politische Verständigung auf globaler Ebene und mit allen Ländern an einem Tisch wird wohl kaum kurz noch mittelfristig erreicht werden - zumal nicht, wenn es um heikle Themen wie Handel und Klimawandel geht. Doch die Zeit drängt und wenn gesamtpolitisch kein gemeinsamer Nenner gefunden werden kann, dann müssen anderweitig Selbstregularien gefunden werden, die verhindern, dass Länder sich dauerhaft in der Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik blockieren. Das Aufeinandertreffen von globaler Energiewende und internationalen Handelsabkommen führt zwangsweise zu Konflikten - wichtig ist nur, dass diese zügig und einvernehmlich zum Wohle aller gelöst werden.

Es wird oft angeführt, dass bilaterale Initiativen - wie beispielsweise das U.S.-China Clean Energy Research Center (CERC) - geholfen haben, derartige Interessenskonflikte zu entschärfen, bevor diese eskalieren konnten. (>) So wird vermieden, dass Länder in ihrer gegenseitigen Kritik das gemeinsame Ziel der globalen Energiewende aus den Augen verlieren. Als Konfliktlösungsmaßnahmen werden bilaterale Programme zur Förderung erneuerbarer Energien oder bilaterale Initiativen zur Innovationsförderung erneuerbarer Energien genannt. (>)

Nicht alle Konflikte werden sich bilateral lösen lassen, doch sicherlich sorgen kollaborative Ansätze dafür, dass die Fälle sich verhärtender Konflikte, die vor die WTO gebracht werden, abnehmen.

Die nanoFlowcell Holdings Ltd unterstützt im Rahmen ihres Nachhaltigkeitsansatzes den Einsatz von erneuerbaren Energien. Sowohl in der F+E wie auch in der Produktion der nanoFlowcell und der Elektrolytlösung bi-ION ist es wichtig, dass die eingesetzte Energie nachhaltig generiert wurde. Ziel des Unternehmens ist es, dass die für die lokale Produktion von bi-ION eingesetzte Energie in allen Teilen der Welt nachhaltig und umweltgerecht produziert werden kann - ob mit oder ohne Subventionen.

Selber lehnt das Unternehmen jede Art der staatlichen Subvention ab und will weder steuerliche Vergünstigungen noch finanzielle Förderungen zur Basis ihres internationalen Geschäftsmodells machen.

nanoFlowcell Schritzug

Andererseits engagiert sich das Unternehmen für die globale Energiewende. Die nanoFlowcell Holdings Ltd nimmt dabei die internationale Forschungs- und Innovationskluft in ihren Fokus und fördert internationale Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen, insbesondere im Bereich der Flusszellenforschung. Mit QUANT-City wird die nanoFlowcell Holdings Ltd das weltweit führende Forschungs- und Entwicklungszentrum für Flusszellentechnologie bauen und sich länderübergreifend mit Forschungsinstituten in verwandten Technologiebereichen vernetzen. Durch wissenschaftliche Kollaboration und kooperatives Miteinander kann nachhaltiger und konfliktfreier Fortschritt erzielt werden. Ihre Rolle bei der globalen Energiewende sieht die nanoFlowcell Holdings Ltd darin, diese mit technologischem Fortschritt, insbesondere im Bereich der umweltgerechten und nachhaltigen Energiespeicherung und -rückgewinnung, zu unterstützen.

Flusszellen oder auch Redox-Flow-Batterien genannt gelten als die zukunftssicherste und derzeit einzige Energiespeichertechnologie, die umweltgerecht, nachhaltig und nicht gesundheitsgefährdend produziert, genutzt und recycelt werden kann. nanoFlowcell ist die einzige Flusszellentechnologie, die sowohl in mobilen wie auch stationären Applikationen einsetzbar ist und deren Elektrolytlösung bi-ION über eine Energiedichte verfügt, die gleichauf mit modernsten Lithium-Ionen-Batterien ist.

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