Technologie vor 234 Tagen

Wo bleibt der automobile Fortschritt?

Viele Automobilunternehmen sind dem diesjährigen Genfer Internationalen Automobil-Salon (GIMS) ferngeblieben. Zu hohe Kosten, zu wenig Innovationsplattform, ein im internationalen Vergleich unzeitgemäßes Messekonzept. Wirklich innovative Highlights sind nur schwer auszumachen. Der Reifen für fliegende Autos von Goodyear vielleicht? Immerhin gibt es bei PAL-V bereits die fliegenden Autos.  

Goodyear Aero tyre für fliegende Autos vis-á-vis dem fliegenden Auto von PAL-V.

Wo sind die „Big-Ideas“ auf dem Genfer Automobilsalon, die zeigen, dass die Automobilindustrie gesellschafts- und klimarelevanten Fortschritt macht?  Oder plakativ gesprochen, die wirklich innovativen, mobilitätsverändernden und weltklima-rettenden Technologien?

Nun, man mag argumentieren, dass Fortschritt und das Maß seiner Progression vom Standpunkt des jeweiligen Betrachters aus zu bewerten ist. Als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen, das in den vergangenen Jahren mehrere innovative Technologien im Automobilbereich entwickelt hat, hat die nanoFlowcell Holdings die Messlatte für automobilen Fortschritt sehr hoch gelegt.

Dazwischen liegen 100 Jahre: der 640 PS starke und 325 km/h schnelle Lamborghini Huracan Evo Spyder und  der 39PS  starke, 40km/h schnelle Lamborghini Centenario.

QUANT – der weltweit erste E-Sportler, dessen vier Niedervolt-Elektromotoren mit Flusszellenenergie angetrieben werden. Das nanoFlowcell®-Aggregat verleiht dem Gran Turismo eine Beschleunigung von 0 auf 100km/h in 2.4 Sekunden und eine Spitzengeschwindigkeit von 300 km/h.
> QUANT 48VOLT


QUANTINO – das weltweit erst elektrische Sports-Coupe mit einer messregeltechnisch-steuerbaren Flusszelle setzt mit einer Reichweite von 1,000 km in 8:21 Stunden die Messlatte für moderne E-Mobilität in puncto Reisekomfort.  Mit einer Gesamtreichweite von 1,401 Kilometern erzielt QUANTiNO zudem den Reichweitenrekord für straßenzugelassene Elektrofahrzeuge.
> QUANTiNO 48VOLT


Das „Forschungsfahrzeug“ QUANTiNO 48VOLT bestätigt nun wiederholt die erfolgreichen Bemühungen des Unternehmens um eine saubere und ökologisch wie ökonomisch nachhaltig gestaltbare Elektromobilität. 

QUANT 48VOLT und QUANTiNO 48VOLT – elektrisches Sports-Feeling ohne schlechtes Gewissen. Angetrieben von einer nanoFlowcell®, die weltweit einzigartige, nachhaltige Energie für E-Mobilität.

Die nanoFlowcell Holdings entschied in diesem Jahr, dass der QUANT 48VOLT und QUANTiNO 48VOLT nicht erneut am Genfer Automobilsalon teilnehmen werden. Im Show-Meer der Superboliden würde der QUANT 48VOLT sicherlich Platzhirsch sein – Exot unter Exoten, nur anders. Sicher ist aber auch, dass der Show-Hype um Hubraum und PS von den Qualitäten eines mit Flußzellenenergie-betriebenen Niedervolt-Elektrofahrzeugs, wie dem QUANTiNO 48VOLT, ablenken würde. Alleine in der Beschreibung des Fahrzeugs verstecken sich drei weltweit einzigartige technische Innovationen, mit denen das Fahrzeug äußerlich nicht protzt: (1) eine Flußzelle als Energielieferant für Reichweiten jenseits der 1.000 Kilometer, (2) ein 48 Volt Niedervolt-Elektroantrieb, der nicht nur sicherheitsrelevante Vorteile bietet, sondern aufgrund seiner Bauteile auch Produktions- und Wartungskosten spart und (3) das dynamische Leistungsversprechen eines Mittelklasse-Sportwagens, das man derzeit nur im oberen Premiumbereich findet.

Als Forschungs- und Entwicklungsunternehmen hat sich die nanoFlowcell Holdings auf Flußzellentechnologie spezialisiert und beschäftigt sich dabei vorrangig mit Fragestellungen jenseits von möglichen Sitzbezügen, verfügbaren Farbvarianten oder Motor-Tuning.


Wichtiger als auf dem Genfer Automobilsalon zu palieren, war es den nanoFlowcell  Ingenieuren daher, die ersten eisfreien Straßen des Februars zu nutzen, um den im vergangenen Jahr begonnenen Dauertestzyklus mit dem QUANTiNO 48VOLT zum Abschluss zu bringen.

„Auto des Jahres 2019” – Jaguar iPace. Eine Marke entwickelt sich von “racing-green” nach „thinking green“

Während internationale Medienvertreter ein Premium-EV zum „Auto des Jahres“ küren, absolvierte der QUANTiNO 48VOLT seinen 350.000sten Kilometer. Sicherlich ist das „Auto des Jahres“ ein Highlight im Premiumbereich und Automobilhersteller mit Mut zur Elektrifizierung gehört Anerkennung. Nachteilig für die Elektromobilität sind allerdings die Eigenschaften der verwendeten Batterien. Das Beladen der 90kW Lithium-Ionen-Batterie im „Auto des Jahres“ dauert laut Hersteller immerhin noch 12,9 Stunden. Würde der Betankungsvorgang beim QUANTiNO 48VOLT so lange dauern wie das Aufladen der Batterie beim „Auto des Jahres 2019“, hätten die notwendigen Tankstopps den Dauertest des QUANTiNO 48VOLT um 188 Tage (!) verlängert. Anstatt über ein halbes Jahr an Batterie-Ladestationen zu verbringen, ist man mit dem QUANTiNO 48VOLT zügig unterwegs: Glücklicherweise benötigt man für die Betankung des Elektrostromers lediglich fünf Minuten. 

Das Fortschrittsdenken der VW- Gruppe eingeklemmt zwischen Eye-Catchern: Audi Q4 e-tron Concept zwischen Lamborghini Huracan Evo Spyder (Preisschild: knapp über 200.000 Euro) und Bugatti La Voiture Noire (bereits verkauft für 11 Million Euro).

 

Die Gesamtlebensdauer des nanoFlowcell®-Systems ist mit mindesten 50.000 Betriebsstunden angesetzt. Diese werden vom Unternehmen garantiert. Für die 200.000 Straßen-Kilometer und die 150.000 Kilometer auf dem Prüfstand sind beim QUANTiNO 48VOLT bis dato rund 10.000 Betriebsstunden angefallen - ohne einen technischen Defekt oder Verschleiß an der nanoFlowcell®-Flußzelle. „Gerade erst eingefahren“ würde man bei einem Verbrenner sagen.

Der nanoFlowcell® 48VOLT Niedervoltantrieb beweist sich zum wiederholten Male, als der effektivste und effizienteste Antrieb für Elektrofahrzeuge, der derzeit dem Markt zur Verfügung steht – ohne Einbußen beim Komfort und Fahrspaß.

 

Automobile Prioritäten setzen: Mercedes-AMG-GT-R-Roadster und BMW-Alpina-B7-Bi-Turbo.

Super-Sportler auf dem GIMS bringen das benzin-verdünnte Blut der Automobilenthusiasten in Wallung und trüben damit das Bewusstsein für ökologisch notwendigen automobilen Fortschritt. Doch jedem sollte klar sein, dass es nicht nur einen rapiden Wandel im automobilen Bewusstsein braucht, darüber hinaus dringliches Handeln gefordert ist. Es darum, die Zukunft der Individualmobilität abzusichern, indem Mobilität endlich ökologisch und ökonomisch sowie gesellschaftlich und sozial verträglich gestaltet wird.

E-Mobilitätskonzepte auf den Markt abgestimmt: VW Cargo e-Bike mit China-Flair und China-Marke Volvo mit seiner Marke Polestar für Europa.

Aktuell ist die nanoFlowcell Holdings das einzige Forschungs- und Entwicklungsunternehmen in Europa, das sich mit moderner Flusszellentechnologie im Elektroautomobilbereich befasst. Während die der Automobilindustrie verpflichteten F&E Einrichtungen auf die mit erheblichen Nachteilen belastete Lithium-Ionen oder Wasserstoff-Technologie setzen, wird vor allem in den USA verstärkt im Bereich moderner Flußzellen geforscht und Flußzellen-Konzepte für den Einsatz in mobilen Applikationen entwickelt. Einzelheiten zur Forschung der Purdue Universität, deren aktuellem Stand in der Flußzellenforschung sowie dem F&E-Ansatz des Illinois Institute of Technologie sind hier verlinkt.

Seine technologische Vorreiterrolle in der Applikationsforschung und -Entwicklung demonstriert die nanoFlowcell Holdings mit den beiden Prototypenfahrzeugen QUANT 48VOLT und QUANTiNO 48VOLT. Diese sind nicht nur die weltweit ersten Elektrofahrzeuge, in denen eine kompakte Flusszellen als Energielieferant zum Einsatz kommt, sondern auch die weltweit einzigen straßenzugelassen Elektrofahrzeuge mit einem 48 Volt Niedervolt-Elektroantrieb. Die Kombination aus Leistung gepaart mit inhärenter Sicherheit und uneingeschränkter Umweltkompatibilität macht den nanoFlowcell® 48VOLT Niedervolt-Flußzellenantrieb weltweit einzigartig und nahezu unabdingbar für moderne Elektrofahrzeuge. 

QUANTiNO 48VOLT. 350,000 Kilometer mit einer nanoFlowcell® - und es geht noch weiter …

Wie lange wir es dauern, bis ein Auto mit nanoFlowcell® 48VOLT Niedervoltantrieb zum „Auto des Jahres“ gekürt wird? Derzeit arbeitet die nanoFlowcell Holdings an der Serienfertigung der Zellmembran sowie an der Massenproduktion der bi-ION Elektrolyte. Beides sind Voraussetzungen für die Serienproduktion von nanoFlowcell®-Applikationen und die kommerzielle Verbreitung der Technologie im Markt. Updates hierzu will das Unternehmen noch im Laufe des Jahres bekannt geben.

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